Marder auf dem Dach: Was kann ich tun?

Unsere Morningshow-Moderatorin Sina Kuipers hat seit einigen Tagen einen Marder auf dem Dach. Was hilft da und auch bei anderen unerwünschten Tieren wirklich? Wir haben mit Schädlingsbekämpfer Tim Wessels aus Isselburg gesprochen.

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Wie erkennen wir, dass ein Marder da ist?

Momentan haben viele Leute Probleme mit Mardern, Ratten oder anderen Schädlingen. Doch wie erkennen wir, dass wir betroffen sind? Schädlingsbekämpfer Tim Wessels rät uns zuerst einmal ums Haus zu gehen und nach Auffälligkeiten Ausschau zu halten. Oft liegt bei Betroffenen Tierkot von den Mardern rum. Da Marder Raubtiere sind liegen viele Federn von Tauben und anderen Vögeln rum. Verschobene Dachpfannen sind auch ein Zeichen für einen Marder. Denn es gilt die Regel wo die Faust durchpasst, passt ein Marder auch durch. Doch wenn wir nicht mehr weiterkommen sollten wir uns immer an Schädlingsbekämpfer wie Tim wenden.

Was kann gegen Marder getan werden?

Marder dürfen mit Fallen nur von Jägern gefangen werden. In der Schonfrist, die vom 1. März bis zum 15. Oktober geht dürfen Marder nur vertrieben werden. Wir können Marder mit Licht oder Radio zwar für kurze Zeit vertreiben jedoch gewöhnen sich die meisten Marder nach einiger Zeit an das Licht oder das Radio. Deshalb können wir uns besser an Experten wenden. Doch wie finden die Schädlingsbekämpfer die Marder überhaupt? Tim erzählt uns, dass er spezielle Kameras benutzt. Außerdem probiert er die Wege des Marders nachzuverfolgen. Die erkennt er zum Beispiel am Kot des Marders. Trotzdem ist es immer wieder eine Herausforderung dem Marder zu zeigen, dass er ausziehen soll.

Viel Betrug in der Branche

Tim erzählt uns, dass es leider viel Betrug in der Schädlingsbekämpfung gibt. Deshalb sollten wir über den folgenden Verband auf qualifizierte Profis zurückgreifen. Hier findet ihr den deutschen Schädlingsbekämpfer Verband.

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