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Kampf geht weiter: Petition für Geburtenstation Borken gestartet
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Kampf geht weiter: Petition für Geburtenstation Borken gestartet

Die Petition zum Erhalt des Kreißsaals in Borken läuft noch 8 Wochen. 5.000 Stimmen sollen bis zum Ende zusammen kommen.

Veröffentlicht: Dienstag, 19.11.2019 13:02

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Nur wenige Stunden, nachdem die Petition online gestellt wurde, haben sich schon über 2000 Leute angeschlossen. Alle wollen, dass die Kreisstadt eine Grundversorgung für Schwangere behält. Auch die SPD will, dass die Frauen weiter in Borken Babys bekommen können und nicht extra, wie geplant ins 30 kilometer entfernte Bocholt fahren müssen.

Warum der Kreißsaal in Borken so wichtig ist erklärt Evegret Kindermann von der SPD Borken.

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Evegret Kindermann - Grundversorgung
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Evegret Kindermann - Borken als familienfreundliche Stadt
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Hier geht es zur Petition.


Das Klinikum Westmünsterland versteht die Forderung, sagt aber auch, dass das an den Gründen für die Entscheidung nichts ändert. Die Geburtenstation müsse schließen, damit auch künftig junge Hebammen und Ärzte ins Westmünsterland gelockt werden können. Mitte 2022 soll deshalb eine neue, größere Geburtenstation in Bocholt fertig sein.

Der Geschäftsführer des Klinikums Westmünsterlands, Ludger Hellmann kann die Meinungen nachvollziehen.

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Ludger Hellmann - kann die Meinungen nachvollziehen
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Hellmann denkt trotzdem, dass die Petition die Gründe der neuen Geburtsstation nicht ändern.

Den vollständigen RADIO WMW Director's Cut mit Ludger Hellmann vom Klinikum Westmünsterland findet Ihr hier.

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Die Hintergründe

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Mitte 2022 soll die Geburtsstation im St.-Marien-Hospital geschlossen werden. Das Klinikum Westmünsterland will die Geburtshilfe am Bocholter St.-Agnes-Hospital bündeln. Laut des Klinikums Westmünsterland ist die Borkener Geburtenstation mit unter 500 Geburten pro Jahr zu klein, um wirtschaftlich betrieben zu werden. Durch die neue Geburtsstation in Bocholt soll deshalb eine höhere Qualität in der Versorgung gesichert werden.

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