Prozess gegen ehemalige Bocholter Ärztin eventuell früher beendet

Heute Morgen (19.02.2025) um halb zehn wird am Bocholter Amtsgericht der Prozess gegen eine ehemaligen Ärztin aus Bocholt fortgesetzt. Der 73-Jährigen wird unter anderem vorgeworfen, Corona-Impfungen abgerechnet zu haben, die nie stattfanden und sie soll auch falsche Diagnosen abgerechnet haben.

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Fortsetzung der Prozesse beim Bocholter Amtsgericht

Der Bocholter Ärztin, die jetzt in Österreich lebt, werden insgesamt 187 Taten vorgeworfen. Sie soll zwischen Mitte 2018 und November 2023 nicht durchgeführte Impfungen und vermeintliche Krankheiten von Patienten mit den Krankenkassen abgerechnet haben. Zusätzlich soll die Angeklagte falsche Diagnosen abgegeben haben. Dadurch konnte sie höhere Honorare abrechnen und bei der Krankenkassen sei ein Schaden im unteren 5-stelligen Bereich entstanden. Heute sollen Sachverständige zu Wort kommen und nächsten Mittwoch ist ein weiterer Verhandlungstag vorgesehen. Ob dieser noch nötig ist, soll sich heute entscheiden, sagte die Direktorin des Bocholter Amtsgerichts.

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