Hebammenmobil fürs Münsterland

Schwangere und frisch gebackene Mütter sollen bei uns im Westmünsterland nicht alleine gelassen werden. Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) hat deswegen sein Angebot ausgebaut.

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Los geht's am 16.Oktober

Ein neues ASB-Hebammenmobil soll nach den Herbstferien durch das Münsterland rollen. Start ist am kommenden Montag (16. Oktober). Das Fahrzeug ist gut ausgestattet. So gibt es einen Untersuchungsstuhl, ein kleines Ultraschallgerät und eine Sitzmöglichkeit. Eben alles, was die ausgebildete Hebamme braucht, um Schwangere oder frisch gebackene Mütter gut betreuen zu können. Sie sollen sich gut aufgehoben fühlen, sagt der Arbeiter-Samariter-Bund. Holz und warme Farben wurden bei der Innengestaltung des Hebammen-Mobils verwendet. Nach außen hin ist natürlich alles blickdicht. Nichts dringt nach außen. Wichtig ist das auch für die Privatsphäre.  Es soll sich diese Woche entscheiden, ob und wann das Hebammenmobil durch den Kreis Borken rollt, sagte uns ein Sprecher des Arbeiter-Samariter-Bunds auf Nachfrage. Aktuell laufen dafür noch Abstimmungen. In der Pilotphase steuert das Fahrzeug festgelegte Standorte zu bestimmten Sprechstunden an. Der Arbeiter-Samariter-Bund ist mit den Hebammen in der Region in Kontakt - und auch mit den jeweiligen Gesundheits- und Jugendämtern. Denn viele Frauen wissen laut ASB überhaupt nicht, dass Ihnen eine Beratung und eine Versorgung durch eine Hebamme gesetzlich zusteht. Der ASB will mit seinem neuen Hebammenmobil eine Versorgungslücke in der Region schließen. 


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