LKA NRW warnt: "Taschengeld-Treffen" – Gefährliche sexuelle Ausbeutung im digitalen Raum

Das Landeskriminalamt NRW warnt aktuell vor sogenannten „Taschengeld-Treffen“, bei denen Kinder und Jugendliche online zur sexuellen Ausbeutung verleitet werden.

© RADIO NRW | José Narciandi

So agieren die Täter

Die Täter, meist Männer um die 40, nutzen dafür Online-Anzeigenportale, Dating-Plattformen und soziale Netzwerke. Häufig arbeiten sie mit Kürzeln wie „TG-T“ (Taschengeld-Treffen) oder „BMB“ (Bitte mit Bild). Die erste Kontaktaufnahme erfolgt online, danach wechseln Täter schnell auf private, verschlüsselte Messenger-Dienste. Durch diese Anonymität erkennen Eltern die Gefahr oft zu spät. Kinder werden zudem häufig durch Gleichaltrige oder geteilte Inhalte auf solche Angebote aufmerksam.

Warnzeichen für Eltern

  • sich zurückzieht
  • plötzlich starke Stimmungsschwankungen zeigt
  • unerklärliche Geschenke oder neue Markenartikel besitzt


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