Der Eichenprozessionsspinner im Kreis Borken

Wer mit Härchen des Eichenprozessionsspinners in Berührung gekommen ist, wird das wohl so schnell nicht vergessen. Juckreiz und allergische Reaktionen sind die Folge.

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Städte und Gemeinden setzten auf das Mitwirken der Bevölkerung

Immerhin dürfte das Thema bei uns im Westmünsterland in diesem Jahr ausgestanden sein. Die Städte und Gemeinden setzen beim Bekämpfen des Spinners auf das Mitwirken der Bevölkerung. Die Bewohner können Nester des Eichenprozessionsspinners telefonisch oder online melden – dann werden sie gezielt bekämpft. In Stadtlohn wurden dafür sogar zwei Mitarbeiter der Stadt ausgebildet, die zusätzlich zu einer Spezialfirma eingesetzt werden. Zwar habe man das dafür eingeplante Budget von 80.000 Euro fast um die Hälfte überzogen. Dafür wurden die gemeldeten Nester schnell beseitigt, bestätigte uns Bürgermeister Helmut Könning. Auch in Ahaus wurde erfolgreich gegen den Spinner vorgegangen. Seit drei Wochen gibt es aber nur noch vereinzelte Meldungen über Nester. Im Gegensatz zu Bocholt, wo der Befall gemessen an den Meldungen im Vergleich zum Vorjahr etwas gestiegen ist, sind in Ahaus die Zahlen rückläufig.

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