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Bischof von Münster zieht Konsequenzen aus Missbrauchsstudie
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Bischof von Münster zieht Konsequenzen aus Missbrauchsstudie

Bischof Felix Genn übernimmt die Verantwortung für Fehler, die er im Umgang mit sexuellem Missbrauch gemacht hat und ist bereit, Macht abzugeben. Zurücktreten will er aber nicht.

Veröffentlicht: Freitag, 17.06.2022 11:57

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Genn bat alle Opfer um Verzeihung und entschuldigte sich auch für die Vertuschungen

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"Ich habe als Bischof bei Missbrauchsverdacht häufig nicht konsequent genug durchgegriffen",

sagt Genn. Auch künftig soll die Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs im Bistum Münster weitergehen. Dafür soll es eine unabhängige Experten Kommission unter anderem mit Wissenschaftlern und auch Betroffenen geben. Auch Ordensgemeinschaften und kirchliche Internate sollen genauer in den Blick genommen werden. Und sogenannte- Fall Manager sollen überprüfen, ob Täter und Beschuldigte die Auflagen, die ihnen gemacht werden, auch einhalten. Genn will auch prüfen lassen, ob schnell kirchliche Verwaltungsgerichte eingeführt werden könne und er will die kirchlichen Gremien etwa im Personalbereich transparenter gestalten. Darüberhinaus können Mißbrauchsfälle anonym über ein Hinweisportal gemeldet werden.

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