
Auch Unterstützung für freiwillige Helfer
Viele Menschen haben alles stehen- und liegengelassen, um in die betroffenen Gebiete zu fahren und vor Ort mitzuhelfen. Auch aus dem Kreis Borken sind durchgehend knapp 50 Helferinnen und Helfer auf Treckern oder Baggern. Dort sehen sie oft Dinge, die nur schwer zu verarbeiten sind. Die gute Nachricht ist, dass es Hilfe gibt. Sowohl vor Ort, als auch nach der Rückkehr ins Westmünsterland haben freiwillige Helfer die Möglichkeit, sich seelische Hilfe zu holen. Die Unterstützung gibt es vom Berufsverband der deutschen Psychologinnen und der Feuerwehr, die sich mit speziell ausgebildeten Teams kümmert. Im Kreis Borken gibt es drei dieser sogenannten PSU-Teams. Von der Feuerwehr Bocholt heißt es, auch Helfer, die nicht bei der Feuerwehr sind dürfen sich gerne melden - solange räumliche Kapazitäten frei sind. Wer Hilfe benötigt, meldet sich bei der Kreisleitstelle oder bei dem eigenen Hausarzt.
Freiwillige Helfer in Krisenregionen - hier bekommt Ihr Hilfe:
Wenn Ihr als freiwillige Helfer in einer der Krisenregionen gewesen seid, ist es normal, dass ihr Hilfe braucht um das Gesehene zu verarbeiten. Hilfe gibt es hierbei zum Beispiel über die Leitstelle des Kreises Borken. Die Kontaktdaten findet Ihr hier. Aber auch viele andere Einrichtungen bieten Notfallseelsorger an. Zum Beispiel der evangelische Kirchenkreis Steinfurt, Coesfeld, Borken oder das Kreisdekanat des Bistum Münster. Die Infos dazu findet Ihr hier. Es kann aber auch schon helfen, mit Menschen zu sprechen, die einem nahe stehen - sagt Marta Bösing aus Epe. Sie ist Notfallseelsorgerin.