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Missbrauchsstudie des Bistums Münster liegt vor
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Missbrauchsstudie des Bistums Münster liegt vor

Kirche - Munster - Bistum Münster
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Missbrauch viel weiter verbreitet als bisher bekannt.

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Das zeigt die Missbrauchstudie, die fünf Historiker der Uni Münster heute nach über zwei Jahren vorgestellt haben. Fast 200 Priester als Täter gab es nach der Studie in der untersuchten Zeit von 1945 bis 2020. Damit sind über 4 Prozent der Priester betroffen. Bei 90 Prozent der Beschuldigten gäbe es keine strafrechtlichen Konsequenzen. 610 Opfer nennt die Studie. Meist waren es Jungen im Alter zwischen 10 und 14 Jahren. Ein Viertel der Missbrauchsopfer waren aber auch Mädchen, die Dunkelziffer bei den Opfern dürfte jedoch weit höher sein. Die Forscher gehen von 5000 bis 6000 Opfern aus.Viele haben sich erst ein Jahrzehnt nach den Taten gemeldet. Münster Bischöfe haben bei der Vertuschung des Missbrauchs kräftig mitgewirkt.So wurden mehrfach selbst schon verurteilte Priester in andere Gemeinden versetzt.

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