
Plakate und Elternbriefe
Ziel ist es, für das Thema zu sensibilisieren. Das geschieht unter anderem mit Plakaten und gemeinsamen Elternbriefen, die in vielen Kommunen über die weiterführenden Schulen verteilt wurden. Damit möchten wir Eltern und Erziehungsberechtigte ermutigen, mit ihren Kindern über den maßvollen Umgang mit Alkohol an den Karnevalstagen zu sprechen, heißt es von der Fachstelle für Suchtvorbeugung des Kreises. Ergänzend kommt auch in diesem Jahr wieder das Plakat „Lass dich nicht K.O-Tropfen“ zum Einsatz.
Land NRW startet Aktion gegen KO Tropfen
Kurz vor dem Start des Straßenkarnevals hat NRW-Justizminister Benjamin Limbach in der Düsseldorfer Altstadt eine Präventionsaktion gestartet. Gemeinsam mit der NRW-Opferbeauftragten Barbara Havliza verteilte er in Gaststätten Bierdeckel, Flyer und Plakate mit dem Slogan „Jeck aber sicher - lass dich nicht K.O.-tropfen“. Ziel ist es, Feiernde direkt dort zu erreichen, wo das Risiko besonders hoch ist: in Kneipen und Clubs.
Wichtige Tipps für Feiernde
Opferbeauftragte Havliza betont vor allem einfache Vorsichtsmaßnahmen: Getränke nie unbeaufsichtigt lassen und im Zweifel lieber wegschütten. Wer sein Glas doch einmal stehen lässt, sollte Freunde bitten, darauf zu achten. Bei plötzlichem Unwohlsein gilt: Nicht alleine gehen und Hilfe suchen.
Schnell handeln im Verdachtsfall
Wenn der Verdacht besteht, dass K.O.-Tropfen im Spiel waren, zählt Zeit. Betroffene sollten sich sofort an die Polizei wenden oder in ein Krankenhaus gehen, damit mögliche Beweise gesichert werden können. Auf den verteilten Materialien finden sich auch QR-Codes zu Hilfs- und Beratungsstellen.