
Kapazitäten seien erschöpft
Die Städte und Gemeinden bekommen zusätzliche Gelder vom Land für die Unterbringung von Flüchtlingen. Zu uns ins Westmünsterland fließen nach Angaben der Staatskanzlei fast 16 einhalb Millionen Euro. Die Stadt Bocholt bekommt z.B. knapp 1.9 Millionen Euro, Legden knapp 245.000 Euro. Außerdem will das Land nach eigenen Angaben seine Notunterkünfte ausbauen. Erst in der vergangenen Woche hatten die Bürgermeister aus dem Kreis Borken einen gemeinsamen Brandbrief an Bund und Land veröffentlicht, weil die Kapazitäten erschöpft seien. Die Bürgermeister und Bürgermeisterinnen fordern, dass den Kommunen nur noch Menschen mit einer Bleibeperspektive zugewiesen werden. Weitere Forderungen sind unter anderem eine Begrenzung der Zuwanderung, schnellere Asylverfahren und eine bessere Integration der Flüchtlinge.