
Wer macht denn sowas?
Jeder zehnte in Deutschland hat ein Haustier und jeder einzelne würde wohl einiges für dieses Tier tun, wenn es ihm schlecht geht. Deshalb sind wir auch sehr dankbar dafür, dass es Organisationen wie den Tiernotruf gibt. Denn der ist einer der Helfer in der Not. In Bocholt können die Leute vom Tiernotruf allerdings aktuell nicht immer so ausrücken wie sie wollen, denn dort zersticht immer wieder jemand die Reifen am Einsatzfahrzeug. Auch ein privates Auto mit der Aufschrift vom Tiernotruf wurde bereits beschädigt. Martina Utzig steht als 2. Vorsitzende vor einem Rätsel. In zwei einhalb Monaten wurden die Reifen drei Mal zerstochen, immer so, dass die Luft nur langsam raus weichen konnte. Die Polizei ist bereits eingeschaltet und schickt auch immer wieder Streifenwagen vorbei. Der Tiernotruf will außerdem jetzt 600 Euro Belohnung aussetzen.
Eine Garage wäre keine optimale Lösung
Zum Thema Garage laufen Gespräche mit der Stadt Bocholt, ein Angebot, das Auto bei der Feuerwache unterzustellen. Das finden die Tierretter auch ganz toll und bedanken sich dafür, allerdings wohnen alle, die den Wagen fahren dürfen (4 Leute), in einer ganz anderen Ecke der Stadt und müssten im Einsatzfall erst quer durchs Stadtgebiet, um das Auto zu holen. Das kann im Ernstfall Tierleben kosten, heißt es. Da das Auto ein Jumper mit Aufbau ist, passt es leider auch nicht in Standardgaragen.
Alle Infos findet Ihr hier. Dort können wir auch für die Tiernotrettung spenden.