
Zahl der Wildunfälle im Westmünsterland leicht gestiegen
Im Kreis Borken hat die Polizei von Januar bis Ende September 1.339 Wildunfälle registriert. Das sind 160 mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Aus Sicht der Polizei liegt der Anstieg aber im Bereich normaler Schwankungen.
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Besonders im Frühjahr und Herbst ist Vorsicht geboten
In den ersten neun Monaten 2025 waren es kreisweit 1.179 Wildunfälle. Wie viele Tiere auf den Straßen unterwegs sind, hängt laut Polizei unter anderem vom Futterangebot, der Erntezeit, der Witterung und der Brunftzeit ab. Im Frühjahr und Herbst kommt es deshalb häufiger zu Wildunfällen als im Sommer und Winter.
Auch jetzt im Oktober ist Wild auf den Straßen unterwegs: In den ersten anderthalb Wochen des Monats wurden im Kreis Borken 36 Wildunfälle gemeldet. Laut Polizei ist das kein auffällig hoher Wert.
So können Autofahrer reagieren
Besonders dort, wo Schilder vor Wildwechsel warnen, sollten Autofahrer vorsichtig fahren und die Straßenränder im Blick behalten. Taucht ein Tier auf, heißt es: Fernlicht abblenden, abbremsen und hupen. Ist das Tier von der Straße verschwunden, sollten Fahrer langsam und bremsbereit weiterfahren - oft sind mehrere Tiere gemeinsam unterwegs. Lässt sich ein Zusammenstoß nicht mehr verhindern, sollten Autofahrer kräftig bremsen und das Lenkrad festhalten. Ein Ausweichmanöver kann dazu führen, dass das Auto in den Gegenverkehr gerät oder von der Straße abkommt.
