Wie läufts mit der Bonpflicht?

Seit Jahresbeginn gilt auch bei uns im Westmünsterland die Bonpflicht: der Kunde muss bei jedem Verkauf einen Bon bekommen. Und das bedeutet für die meisten Betriebe ihn auszudrucken, da sie (noch) keine andere Möglichkeit haben. Kaufen wir also ein Brötchen beim Bäcker, wird ein Bon ausgedruckt. Schon in den ersten Tagen gabs jede Menge Bon-Müll zum Beispiel in den Bäckereien.

© Anne Schweizer/ RADIO WMW

Kunden wollen die Kassenbons nicht haben

Nach jedem Einkauf wird ein Kassenbon ausgedruckt. Ein Brötchen - zack - Kassenbon. Fast alle Kunden wollen die Bons nicht haben. In den Bäckereien von Mensing werden die Bons deshalb in Körbchen gesammelt, um zu zeigen, wie viel Müll sich hier ansammelt. Inhaber Stephan Mensing nimmts mit Humor und sieht zumindest eine positive Sache an der Bonpflicht.

"Sehr positiv finde ich, dass die Leute sich sehr einig sind über die Sache. Dass das eigentlich, so wie es durchgezogen wird, nicht gut ist."
Korb voller gesammelter Bons in der Bäckerei Mensing-Filiale in Ramsdorf © Anne Schweizer/ RADIO WMW
Korb voller gesammelter Bons in der Bäckerei Mensing-Filiale in Ramsdorf
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Bäckerei Mensing rechnet mit 400 Kilometer Bon-Papier pro Jahr

Die Bonpflicht findet auch der Inhaber der Bäckerei Mensing im Kreis Borken unsinnig. Er könnte sich zum Beispiel vorstellen, Kassenbons in Zukunft per QR-Code aufs Handy rauszugeben, das wäre zumindest umweltfreundlicher. Wie es in den ersten Tagen mit der Bonpflicht läuft, hat er RADIO WMW Reporterin Anne Schweizer im Interview erzählt.

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