
Weniger EPS im Westmünsterland
Während in Berlin-Brandenburg teils Parks gesperrt sind und Warnschilder aufgestellt werden, ist die Lage beim Eichenprozessionsspinner im Westmünsterland derzeit deutlich ruhiger. Ganz ohne Risiko ist der Kontakt mit den Raupen oder ihren Brennhärchen aber trotzdem nicht.
Veröffentlicht:
Nur wenige befallene Bäume im Kreis Borken
Im Kreis Borken sind bislang nur vier Bäume an Kreisstraßen und Schulen vom Eichenprozessionsspinner befallen gewesen. Die Nester wurden nach Angaben des Kreises bereits entfernt. Auch aus Ahaus, Gronau, Borken und Bocholt wird insgesamt eine entspannte Lage gemeldet. In Ahaus, Gronau und Borken laufen weiterhin vorbeugende Maßnahmen. Dort werden Eichen unter anderem mit Nematoden besprüht. Zusätzlich werden Nester abgesaugt. Bocholt spricht ebenfalls von einer ruhigen Situation und verzichtet aktuell sogar auf flächendeckende Präventionsmaßnahmen.
Brennhärchen können weiter gefährlich sein
Trotz der insgesamt ruhigen Lage gibt es aber keine vollständige Entwarnung. Die Brennhärchen der Raupen können weiterhin gefährlich sein, auch wenn Nester schon entfernt wurden. Teilweise liegen sie noch auf dem Boden unter Eichen und können durch Wind erneut aufgewirbelt werden. Da die Haare ein Nesselgift enthalten, können sie Hautreizungen, Juckreiz und auch Atembeschwerden auslösen. Wer sich in der Nähe von Eichen aufhält, sollte deshalb weiter aufmerksam bleiben.