
Welthebammentag: So schwer haben es Hebammen
Der Welthebammentag ist heute (05.05.) und damit wird auf die Heldinnen unseres Alltags aufmerksam gemacht. Viele Hebammen lieben ihren Beruf, sie sind aber mit vielen Schwierigkeiten im Berufsleben konfrontiert.
Veröffentlicht: Montag, 05.05.2025 10:15
Zwischen Dankbarkeit und Druck: Der Kampf für Hebammen
Sie sind da, wenn neues Leben beginnt. Sie geben Sicherheit und Trost - vor, während und nach der Geburt. Doch ihr Beruf wird ihnen zunehmend erschwert. Der neue Gebührenvertrag mit den Krankenkassen sorgt für große Unsicherheit: Er regelt, wie Hebammen bezahlt werden - sorgt aber vor allem bei freiberuflichen Hebammen für Frust. Die neuen Vorgaben sind kompliziert, schlecht bezahlt und bringen mehr Bürokratie als Entlastung. Viele fühlen sich allein gelassen - obwohl ihre Arbeit so wichtig ist, denn jeder hat irgendwie und irgendwann Berührungspunkte mit Geburten. Das erzählt auch Rike aus Schöppingen, sie arbeitet im Krankenhaus in Coesfeld als Freiberuflerin. Heute am Welthebammentag sollten wir besonders drauf aufmerksam machen, was Hebammen leisten und mit welchen Hürden sie konfrontiert sind. "Werdet Laut!" sagt Rike.
Wer Laut werden möchte, hier sind zwei Petitionen