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Waldbrandgefahr steigt
© Thomas Deckert/Wald und Holz NRW
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Waldbrandgefahr steigt

Die aktuelle Hitzewelle erhöht auch im Westmünsterland die Waldbrandgefahr. Feuerwehr und Waldexperten rufen deshalb zu besonderer Vorsicht in der Natur auf.

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Hohe Temperaturen erhöhen das Risiko

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Durch die anhaltende Hitze und Trockenheit steigt die Gefahr von Wald- und Vegetationsbränden. Kreisbrandmeister Stefan van Bömmel warnt deshalb davor, Zigaretten oder andere glühende Gegenstände in die Natur zu werfen. Schon kleine Funken können trockenes Gras oder Unterholz entzünden. Auch Wald und Holz NRW spricht von einer ernstzunehmenden Lage. In vielen Teilen von Nordrhein-Westfalen liegt die Waldbrandgefahr aktuell bei Stufe 3, örtlich auch höher.

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Feuerwehr ruft zu Vorsicht auf

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Wichtig ist außerdem, Fahrzeuge nicht auf trockenen Wiesen oder Feldern abzustellen, weil heiße Fahrzeugteile Brände auslösen können. Grillen ist nur an ausgewiesenen Plätzen erlaubt. Wer Rauch, Feuer oder einen Wald- oder Feldbrand bemerkt, sollte sofort die 112 wählen und die Feuerwehr alarmieren. Eigene Löschversuche sind nur bei kleinsten Entstehungsbränden sinnvoll, ansonsten sollte der Gefahrenort schnell verlassen werden.


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Nochmal alles auf einen Blick:

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Brand vorbeugen

Waldbesucher:innen können helfen, einen Waldbrand zu verhindern. Tipps für das richtige Verhalten im Wald:

  • Einhalten des gesetzlichen Rauchverbots (1. März bis 31. Oktober)
  • Kein Feuer oder Grillen im und am Wald (100 Meter Mindestabstand)
  • Freihalten der Waldzufahrten und Waldwege für die Feuerwehr (3 Meter Breite der Feuerwehrfahrzeuge + Rangierabstand)
  • PKW's nicht im hohen Gras abstellen, da die Abwärme des Fahrzeugs ausreicht, um dieses in Brand zu setzen
  • Keine Zigaretten aus dem Fahrzeug werfen
  • Erhöhte Aufmerksamkeit beim Waldbesuch
  • Kleine Entstehungsbrände direkt löschen, wenn das gefahrlos möglich ist

Brandherde und Rauchfahnen der Feuerwehr (112) melden und den Wald auf kürzestem Weg verlassen


Was tun, wenn es im Wald brennt?

Wer Feuer im Wald entdeckt, verlässt unverzüglich den Wald, da sich das Feuer bei Trockenheit sehr schnell ausbreiten kann, und ruft dann schnellst­möglich die Feuerwehr unter der europa­weiten Not­ruf­nummer 112. Fast jeder hat heutzu­tage ein Handy in der Tasche.

Wo brennt es? Die Feuerwehr­leit­stelle braucht den möglichst genauen Ort des Brandes oder den Namen der nächst­gelegenen Ortschaft. Mithilfe definierter Notfall- bzw. Rettungspunkte können Waldbesucher:innen den Brandschutz- und Rettungskräften ihren genauen Standort im Wald angeben. Es handelt sich um Nummerierungen an Bänken und markanten Punkten oder um spezielle Hinweistafeln. Außerdem besteht für die Feuerwehrleitstelle oftmals die Möglichkeit, das Handy zu orten, sodass der genaue Standort lokalisiert werden kann.

Wie groß ist der Brand? Das ist eine wichtige Information für die Feuerwehr. Je mehr Details bekannt sind, desto effektiver kann der Einsatz gemanagt werden. Wenn möglich sollte ein Treff­punkt außerhalb des Waldes vereinbart werden, um die Einsatzkräfte zum Brandherd zu lotsen.

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