
Kirmes Alternative in Vreden
120.000 Menschen an drei Tagen. So viele Besucher hat die Vredener Kirmes Anfang September normalerweise. Zu Corona-Zeiten ist so eine Veranstaltung nicht möglich, deshalb hat die Stadt Vreden die Kirmes abgesagt. Es soll als kleines Trostpflaster aber eine Alternative geben. Eine eingezäunte Popup-Kirmes an zwei Wochenenden. So will die Stadt den Familien eine Abwechslung bieten und den Schaustellern helfen. Das hat uns der 1. Beigeordnete der Stadt Vreden Bernd Kemper bestätigt. Die Einzelheiten werden jetzt ausgearbeitet und sollen Ende Juni den Politikern im Rat vorgestellt werden. Klar ist aber schon, dass es eine Einlasskontrolle, größere Abstände zwischen den Fahrgeschäften und eine Einbahnstraßenregelung für die Kirmes-Besucher geben wird. Zur Nachverfolgung soll die Luca-App genutzt werden. Wie viele Schausteller mitmachen können, das hängt von der Fläche ab, die die Stadt für die Popup-Kirmes auswählt. Ausgerichtet wird die Kirmes von den Schaustellern, die Stadt will sich aber beteiligen. Wir könnten z.B. für die Security aufkommen oder die Fläche mithilfe des Bauhofes herrichten, so Kemper.