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Vierte Krawallnacht in den Niederlanden bleibt aus
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Vierte Krawallnacht in den Niederlanden bleibt aus

In der Nacht hat es in den Niederlanden keine große Randale gegeben. Viele Niederländer hatten die vierte Krawallnacht in Folge befürchtet. Die ist ausgeblieben. Aber es hat in einigen großen Städten Aufmärsche und Festnahmen gegeben.

Veröffentlicht: Mittwoch, 27.01.2021 06:22

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Krawalle in Innenstädten und auch vor Krankenhäusern

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In den letzten Tagen haben wir viele Videos von den Krawallen in den Niederlanden in den sozialen Medien gesehen. Dabei sind auch Bilder aus Enschede zu sehen, rund 20 Kilometer von Gronau entfernt. Auffällig dabei: auch sehr viele junge Leute laufen bei Krawallmärschen durch Innenstädte und vor Krankenhäusern mit. Der Bürgermeister von Enschede hat deshalb jetzt die Eltern in die Pflicht genommen, hat uns unsere niederländische Reporterkollegin Josine Kodde von der Tubantia gesagt.

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Josine Kodde, Reporterin bei TubantiaDer Bürgermeister war geschockt
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Polizei und Behörden wollen schärfer vorgehen

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Teils vermummte Gruppen waren in den vergangenen Nächten bewaffnet mit Steinen und Baseballschlägern durch die Straßen gezogen, warfen Schaufensterscheiben ein und randalierten - unter anderem auch vor dem Krankenhaus in Enschede. Christoph Almering ist Chef der Euregio, einem der deutsch-niederländischen Verbünde hier bei uns. Er hat engen Kontakt zu den Behörden in den Niederlanden.

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Christoph Almering, Chef der EUREGIOBürgermeister denken über Notverordnungen nach
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Polizei baut auf Hilfe aus der Bevölkerung

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Wir alle können zumindest einen kleinen Teil dazu beitragen, dass die Gewalt aufgeklärt wird, indem wir Videos von den Krawallnächten an die niederländische Polizei weiterleiten. Hier findet ihr den direkten Weg zur niederländischen Polizei.

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