
© RADIO NRW | Thorsten Ortmann
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Einschätzung von unserem Politikexperten
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Sollte Trump zum zweiten Mal US-Präsident werden, könnte er autoritärer regieren als beim ersten Mal, sagt RADIO WMW Politikexperte Klaus Schubert von der Uni Münster:
"In der letzten Regierung Trump hat es eine ganze Anzahl von vergleichsweise vernünftigen Menschen unterhalb von ihm gegeben, die das Schlimmste verhindert haben. Inzwischen hat allerdings diese radikale Rechte in der USA, Personen genannt, die dieses Abfedern des erratischen von Trump nicht mehr leisten wollen. Also es gibt Listen mit tausenden von Namen die eben Trump Anhänger sind und die sozusagen rechtsradikal dann auch in Führungsposition kommen können."
Deshalb gebe es eben auch nur eine vernünftige Alternative für die Menschen in den USA:
"Wenn wir für einen aufgeklärten, liberalen, demokratischen Westen sind. Wenn wir wissen, was eben Menschenrechte und Freiheit bedeutet, dann müssen wir Demokraten sein und im Falle der USA demokratisch wählen und eben nicht Trump."
Wer bei der US-Wahl das Rennen macht, klärt sich frühestens morgen früh gegen 6 Uhr. Da Beobachter aber von einem Kopf-an-Kopf-Rennen ausgehen, kann es auch sein, dass es wie beim letzten Mal ein paar Tage dauert, bis klar ist, wer ins weiße Haus einzieht.
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