
Unfallrisiko beim Baden bei Hitze erhöht
In Sassenberg und Herne sind am Mittwoch (27.05.2026) zwei junge Männer beim Schwimmen in einem See bzw. Kanal ertrunken.
Das sind leider keine Einzelfälle. Die DLRG spricht von einem erhöhten Unfallrisiko beim Baden bei sommerlichen Temperaturen
Veröffentlicht: Donnerstag, 28.05.2026 12:26
Verhaltenstipps der DLRG
Bei sommerlichen Temperaturen ist der Andrang groß an Seen, Flüssen und in Freibädern und es wird entsprechend unübersichtlich. Außerdem kann ein Sprung ins kalte Wasser bei großer Hitze zu Kreislaufproblemen oder einem Kälteschock führen. Die DLRG rät: Pools, Teiche und Planschbecken im Garten sichern oder leeren. Kinder im Wasser - auch im Planschbecken - stets aktiv beaufsichtigen und keine Sekunde aus den Augen lassen. Bewachte Badestellen nutzen und vor dem Baden langsam abkühlen, nicht überhitzt ins Wasser gehen. Nicht alleine schwimmen, die eigenen Fähigkeiten realistisch einschätzen und nicht angetrunken oder betrunken baden.
Viele tödliche Badeunfälle wären vermeidbar
Im Jahr 2025 ertranken in Deutschland laut DLRG mindestens 393 Menschen. Viele dieser Tragödien ereignen sich an
unbewachten Badestellen und wären durch umsichtiges Verhalten vermeidbar.