
Rat der Stadt Vreden entscheidet über Umbenennung
Um 19 Uhr versammeln sich alle Interessierten in der Gaststätte Vrenegor, um etwas über die Geschichte des ehemaligen Bischofs zu erfahren.
Tenhumberg wird zwar nicht vorgeworfen, selbst Kinder sexuell missbraucht zu haben, er soll aber seine Aufsichtpflichten als Bischof nicht erfüllt haben. In diesem Bereich seien ihm Verfehlungen nachgewiesen worden, heisst es im Gutachten zum sexuellen Missbrauch im Bistum Münster. Damals seien immer wieder straffällig gewordende Priester nur versetzt worden und hätten damit weiter Gelegenheit gehabt, Taten zu begehen. Peter Frings, der Interventionsbeauftragter des Bistums wird am Abend bei der Veranstaltung in Lünten darüber berichten. Danach muss dann noch der Rat der Stadt Vreden darüber entscheiden, ob die Straße umbenannt wird.
Tenhumbergs Eltern hatten (um 1915 herum) einen Bauernhof in Lünten. Er selbst hat die Rektoratsschule in Vreden besucht und war später 10 Jahre Bischof von Münster. Gestorben ist er 1979 nach schwerer Krankheit.