
Trockenheit macht Landwirten zu schaffen
Die Landwirte bei uns im Westmünsterland sind erleichtert. Zum Glück hat es endlich geregnet und das auch noch so, dass der Boden den Regen gut aufnehmen konnte. Trotzdem könnte die Trockenheit der letzten Wochen auf leichten Böden zu Ernteeinbußen bei der Gerste führen.
Veröffentlicht: Dienstag, 24.05.2022 15:02
Ludger Rövekamp, der Geschäftsführer der Landwirtschaftskammer hier im Kreis, sagt:
Beim Mais und dem späten Getreide wie Roggen und Weizen könnte es dagegen gut laufen, wenn es weiter genug regnet. Das sagte uns Ludger Rövekamp, der Geschäftsführer der Landwirtschaftskammer hier im Kreis. Optimal wäre Regen alle 7 bis 10 Tage, am besten nachts, und dazwischen schönes sonniges Wetter. Wegen der Trockenheit in den letzten Jahren haben sich die heimischen Landwirte schon umgestellt. So werden die Böden vor der Aussaat weniger tief bearbeitet, damit sie nicht zu sehr austrocknen und es wird mehr Roggen angebaut, weil der besser mit Trockenheit zurechtkommt.