
Trinkwassernotversorgung: Ein Pilotprojekt mit SchülerInnen in Schöppingen
Heute (26.06.25) und nächsten Donnerstag (03.07.25) findet an der Sekundarschule Schöppingen ein Pilotprojekt zum Thema Trinkwassernotversorgung statt. Im Rahmen des vom DRK-Generalsekretariat spendenfinanzierten Projekts „Antizipation & vorausschauender Bevölkerungsschutz – Trinkwassernotversorgung“ werden zwei Schulklassen für die Herausforderungen der Trinkwasserversorgung in Krisensituationen sensibilisiert.
Veröffentlicht: Mittwoch, 25.06.2025 12:57
Warum ist das Thema so wichtig?
Die aktuelle Wetterlage, zunehmende Hitzeperioden und globale Krisen zeigen, wie wichtig es ist, auf Notfälle vorbereitet zu sein. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) empfiehlt, Lebensmittel und Trinkwasser für mindestens 10 Tage zu bevorraten. Doch wer hat tatsächlich ausreichend Vorräte zu Hause? Besonders Trinkwasser stellt eine Herausforderung dar: Für einen 5-Personen-Haushalt wären rund 100 Liter nötig – eine Menge, die viele weder lagern noch finanzieren können. in Ausfall der Trinkwasserversorgung, sei es durch Rohrbrüche oder extreme Wetterlagen, kann schnell zum Problem werden. Das Pilotprojekt setzt genau hier an: Es soll die Bevölkerung befähigen, sich selbst zu helfen, und zeigt einfache Maßnahmen zur Notfallvorsorge auf.
Was lernen die SchülerInnen?
Die SchülerInnen der Sekundarschule Schöppingen werden zunächst an das Thema herangeführt und führen zu Hause einen Haushaltscheck durch. In der Folgewoche werden die Ergebnisse gemeinsam ausgewertet. Ziel ist es, niederschwellige Maßnahmen zu entwickeln, mit denen die SchülerInnen ihre Haushalte besser auf Notfälle vorbereiten können – gemäß den Handlungsempfehlungen des BBK. Dabei wird auch deutlich, dass Trinkwasser nicht nur zum Trinken benötigt wird, sondern auch für Hygiene, Kochen, Pflege und vieles mehr. Das Projekt dient als Reallabor, um zu evaluieren, welche Maßnahmen das DRK zukünftig durchführen kann, um die Bevölkerung – insbesondere vulnerable Gruppen – besser zu unterstützen. Es ist ein wichtiger Schritt, um Resilienz und Selbsthilfe in der Gesellschaft zu stärken.