
Tierheime hoffen auf weitere Unterstützung
Anfang Dezember 2022 sah es für das Bocholter Tierheim gar nicht gut aus. Energie-, Futter- und Tierarztkosten fraßen alle Reserven auf, das Tierheim stand kurz vor der Schließung. Auch jetzt ist die Lage weiter ernst, sagt Leiter Niklas Jägering. Denn die Kosten seien immer noch sehr hoch und alles stehe und falle mit der Unterstützung der beteiligten Städte und Gemeinden. Auch wenn die ersten bereits gesagt haben, dass sie mehr zahlen wollen, sagt er im RADIO WWM-Gespräch.
Veröffentlicht: Montag, 30.01.2023 05:03
Tierheim Bocholt geht optimistisch in Verhandlungen
Jägering geht davon aus, dass man sich mit den Kommunen einig wird und das Tierheim weiter laufen kann. Er geht optimistisch in die Verhandlungen. Über Summen will der Leiter des Bocholter Tierheims aktuell nicht sprechen, um die Gespräche Ende Februar/Anfang März 2023 nicht zu gefährden. Grundsätzlich tragen die beteiligten Kommunen aber auch nur 30 Prozent der Kosten, so dass das Tierheim weiter auf Spenden angewiesen ist. Dabei ist es egal, ob ihr Futter oder auch Geld spendet. Über Spenden freut sich auch das Ahauser Tierheim. Denn die Finanzierung sei zwar soweit gesichert, auch dank Erhöhungen schon im Oktober 2022, aber das Finanzielle sei immer eine knappe Kiste, hat uns Leiterin Julia Rehermann gesagt.