Anzeige
Taucher suchen nach Beweisen nach Juwelierüberfall in Ahaus
Teilen:

Taucher suchen nach Beweisen nach Juwelierüberfall in Ahaus

Bei ihrer Suche in der Ahauser Schloßgräfte haben drei Polizeitaucher heute (Do., 17.02.22) keinen weiteren Schmuck gefunden. Es hatte den Verdacht gegeben, dass die Täter nach dem Raubüberfall auf einen Juwelier gestern (Mi.; 16.02.22) einen Teil der Beute in den Schloßgraben geworfen haben.

Veröffentlicht: Donnerstag, 17.02.2022 14:29

Anzeige

Update: Fr., 18.02.22/ 14:30 Uhr

Nach dem Raubüberfall ist noch nicht sicher, ob die Polizei die gesamte Beute sicherstellen konnte.

Der Juwelier überprüft aktuell, was genau fehlt .Die Liste wird dann mit den gefundenen Schmuckstücken abgeglichen, so ein Polizeisprecher. 

Auf der Flucht hatten die Täter einen Beutel mit Schmuck in einen Abfalleimer geworfen, das hatten Zeugen beobachtet.

Anzeige

Update: Do., 17.02.22/ 15.30 Uhr

Doch die 90 minütige Suche im kühlen Wasser verlief ergebnislos und die Tauchgruppe fuhr zurück zu ihrem Standort nach Wuppertal. Die beiden 17 und 22 Jahre alten mutmaßlichen Räuber sitzen mittlerweile in Untersuchungshaft. Der ältere hat sich bei einer Rangelei an der Eingangstür zum Juweliergeschäft den Arm gebrochen, sagt die Kripo Borken. Sie sucht weitere mögliche Zeugen des Raubüberfalls.

Anzeige

Update: Do., 17.02.22/ 14.30 Uhr

Nach dem Raubüberfall gestern morgen (Mi., 16.02.22) auf einen Juwelier in der Ahauser Fußgängerzone laufen die Ermittungen weiter. Im Schloßgraben sehen sich heute (Do., 17.02.22) drei Taucher der Polizei um, auf der Suche nach möglichen weiteren Beweismitteln. Denn laut eines Zeugen hatten die Täter auf ihrer Flucht durch den Schloßgarten einen Teil der Beute ins Wasser geworfen. Bei der Tauchergruppe handelt es sich um eine technische Einheit der Polizei aus Wuppertal. Sie hat z.B. auch eigene Sanitäter dabei, sagte uns ein Sprecher der Kreispolizei Borken. Beide Räuber, zwei junge Männer aus Rotterdam, konnten innerhalb von zwei Stunden nach dem Tat mit Hilfe von Zeugen festgenomnmen werden.Der Juwelier wurde bei dem Überfall leicht verletzt.

Anzeige

In Ahaus haben heute (Mi., 16.02.22) zwei mutige Zeugen dafür gesorgt, dass zwei Juwelier-Räuber nicht entkommen konnten. Eine Zeugin schildert uns den Überfall so:

Anzeige
So erlebte Zeugin Martina den Überfall
Anzeige

Zwei mutige Zeugen halten die Täter auf

Anzeige

16 Februar, 09:30 Uhr mitten in der Fußgängerzone in Ahaus. Eine Angestellte will ihre Arbeit im Juweliergeschäft beginnen. Ihr Chef öffnet die Tür und will sie in den Laden lassen. Diesen kleinen Moment der offenen Tür nutzen zwei Räuber aus den Niederlanden (17 und 22 Jahre). Sie drängeln und drücken gegen die Tür und kommen so ins Juweliergeschäft. Einer der beiden schlägt den Juwelier nieder und verletzt ihn leicht. Der zweite schlägt mit einem Hammer eine gläserne Trennwand ein. Er packt wertvolle Schmuckstücke in eine Tüte. Damit wollen die Räuber den Laden dann verlassen. Aber das gelingt ihnen nicht direkt. Zwei Zeigen halten sie auf. Die beiden Zeugen hatten den Überfall beobachtet und schnell reagiert. Von außen halten sie die Tür des Juweliergeschäfts zu und versuchen so die Räuber an einer Flucht zu hindern. Erst als die Räuber mit einer Schusswaffe drohen und mit einem Hammer auf die Tür einschlagen geben die Zeugen die Tür wieder frei. Die Räuber flüchten Richtung Schlossgarten. Aber die Zeugen verfolgen sie. Auf der Flucht werfen die Räuber die Beute in einen Mülleimer. Dann gibt es einen Schuss. Einer der Räuber schießt auf die Verfolger. Die wurden zum Glück nicht verletzt. Nachher stellt sich raus: es war eine Gaspistole mit der gefeuert worden ist. Doch auch der Schuss kann die Zeugen nicht abhalten. Sie setzen die Verfolgung fort und überwältigen einen Täter. Auf einem Parkplatz an der Hindenburgallee entwaffnen sie ihn und halten ihn bis zum Eintreffen der Polizei fest. Am Ort der Festnahme steht auch das Fluchtfahrzeug der Räuber, ein schwarzer Peugeot mit niederländischen Kennzeichen. Das Auto, die Waffe sowie der Schmuck werden sichergestellt. Gleichzeitig läuft die Fahndung nach dem zweiten Täter. Unter Einbindung eines Polizeihubschraubers sowie zusätzlichen Polizeikräften aus Gronau und Borken. Auch die Öffentlichkeit wird über die Social Media Kanäle und das Presseportal der Kreispolizeibehörde Borken und verschieden Medien (u.a. RADIO WMW) über die Fahndung informiert. Um 11.15 Uhr entdecken Polizeibeamte den zweiten Tatverdächtigen am Ahauser Bahnhof und nehmen ihn fest.

Anzeige
Interview mit Polizeipressesprecher Rentmeister
Anzeige
"Zweiter mutmaßlicher Täter gefasst"
Anzeige
Taucher suchen nach Beweisen nach Juwelierüberfall in Ahaus
Taucher suchen nach Beweisen nach Juwelierüberfall in Ahaus
Taucher suchen nach Beweisen nach Juwelierüberfall in Ahaus
Taucher suchen nach Beweisen nach Juwelierüberfall in AhausTaucher suchen nach Beweisen nach Juwelierüberfall in AhausTaucher suchen nach Beweisen nach Juwelierüberfall in Ahaus
Anzeige
Anzeige
Anzeige