
Nur kleine Unwetterfolgen im Kreis Borken
Sturmtief Zoltan zieht über Deutschland und verschont auch das Westmünsterland nicht. Größere Einschränkungen oder Gefahren bleiben aber im Kreis Borken bisher aus. In Borken, Velen und Gronau gab es vereinzelt umgestürzte Bäume. In Gronau musste die Feuerwehr auf einem Parkplatz eingreifen, denn dort ist ein Fluss über die Ufer getreten. Die Gronauer Feuerwehr musste auch Wasser aus einem Garten pumpen, denn das Wasser drohte, in die Häuser zu laufen. Größere Einsätze bleiben aber aus. Bis 23 Uhr gibt es eine amtliche Warnung vor Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 70 km/h und 85 km/h. In exponierten Lagen müssen wir mir schweren Sturmböen bis 100 km/h rechnen. Im Süden Deutschlands bringt das Sturmtief Zoltan schon mehr Probleme mit. Weihnachtsmärkte wurden abgesagt, Züge fallen aus und große Bäume liegen auf den Straßen.
Update - Sturmtief Zoltan
Hier bei uns im Westmünsterland hat Sturmtief Zoltan bis jetzt für rund 80 Einsätze gesorgt. Das teilt der Kreis Borken mit. Die meisten Einsätze gab es am späten Nachmittag und am Abend. Insgesamt waren 500 Kräfte von Feuerwehr und THW im Einsatz. Einsatzschwerpunkte waren der Nordkreis und das Borkener Stadtgebiet. Zum Glück blieb es bis jetzt bei Sachschäden. Verletzte gibt es nicht zu beklagen.
Deutlich schlimmer wirkt sich das Sturmtief in Norddeutschland aus. Das merken wir aktuell auch im Fernverkehr der Bahn. Es gibt Zugausfälle und Verspätungen.
An der Nordseeküste wird vor einer Sturmflut gewarnt. Die könnte Hamburg zum Beispiel am Vormittag treffen. Dann könnten die Pegel auf 3 Meter über dem mittleren Hochwasser-Stand steigen.
Winterzauber in Heek abgesagt
In Heek ist der Winterzauber wegen des Sturms vorzeitig beendet.
Das meldet die Münsterlandzeitung. Demnach hat der Veranstalter aus Sicherheitsgründen die Reißleine gezogen. Zoltan hatte einen großen Baum entwurzelt und der war nur wenige Meter neben den Holzhütten des Winterzaubers heruntergekracht.