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Sternschnuppen & Himmelskörper in Borken
© Günther Strauch
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Sternschnuppen & Himmelskörper in Borken

Günther Strauch aus Borken ist leidenschaftlicher Himmelsbeobachter und Mitglied der Sternenfreunde Borken an der Josef-Bresser-Sternwarte in Hoxfeld. Er hat erstaunliche und wunderschöne Aufnahmen vom Mondaufgang, Sonnenuntergang und Polarlicht in Borken gemacht.

Veröffentlicht: Dienstag, 09.03.2021 13:10

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Beeindruckende Aufnahmen aus Borken

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Am Mittwoch (10.03.) geht's in unserer musikalischen Mittagspause hier bei RADIO WMW um Sonne-Mond- und Sterne-Songs. Ihr könnt noch bis 10.00 Uhr für Euren Favoriten abstimmen. Die Top 10 läuft dann ab 13.00 Uhr bei uns im Programm. Bei dem Thema "Sonne, Mond und Sterne" denken wir sofort an ein Interview, das ich neulich gesehen habe. Unser Astro Alex neulich gegeben hat, er hat Kindern Rede und Antwort gestanden, wie so sein Alltag auf der Raumstation ISS gewesen ist. Sensatonelle Frage eines Kindes an Alexander Gerst:

"Was passiert eigentlich mit deiner Schmutzwäsche auf der ISS?"

Coole Antwort des Deutschen Astronauten:

"Die wird im All entsorgt und dort verglüht sie dann. Also wird aus der Schmutzwäsche vom Alex eine Sternschnuppe, die wir von der Erde aus sehen können."

Daher haben wir jetzt 3 Dinge für Euch, die wir über Sternschnuppen noch nicht wussten!

Fakt 1: Eine einzige Sternschnuppe saust mit einer Geschwindigkeit von 250.000 Kilomtern pro Stunde durchs All - zehnmal schneller als das legendäre Spaceshuttle. Dringt eine größere Sternschnuppe in die Erdatmosphäre ein, können wir das sogar hören als fernes Donnergrollen. Im Prinzip sind Sternschnuppen Weltraumdreck. Sie bestehen aus Gesteinssplittern von Kometen oder Eis- und Staubbrocken aus dem Weltall. Die beste Zeit Sternschnuppen zu beobachten ist Mitte August, da sind am Abendhimmel sehr viele unterwegs. Der sogenannten Perseiden-Regen. Da könne auch schon mal 50 Sternschnuppen pro Stunde unterwegs sein.

Fakt 2: Das Wort "Sternschnuppe" leitet sich von "Schnuppe" ab, der Bezeichnung für das glimmende Dochtende einer Kerze. Alle 33 Jahre erleuchtet ein wahres Sternschnuppen-Feuerwerk, Leonidensturm genannt, den Himmel über Nordamerika. Besonders beeindruckend war es 1966: Damals wurden etwa 40 Sternschnuppen pro Sekunde gezählt. Im Mittelalter glaubten die Menschen, Sternschnuppen seien herabstürzende Stücke von Sternen, die Engel beim Putzen herausgebrochen hätten.

Fakt 3 der Dinge, die wie über Sternschnuppen noch nicht wussten erzählt uns Günther Strauch: Der Borkener ist leidenschaftlicher Himmelsbeobachter und Mitglied der Sternenfreunde Borken an der Josef-Bresser-Sternwarte in Hoxfeld.

"In der Regel verglühen Sternschnuppen in der Atmosphäre der Erde. Doch im Jahr 1958 ist etwas ganz Besonders passiert. Da ist in Ramsdorf eine Sternschnuppe nicht komplett verglüht, sondern der restliche Brocken hat's geschafft und ist in Ramsdorf niedergegangen und spielende Kinder haben diese Sternschnuppe dann gefunden und konnten diesen Stein bergen, der war noch glühend heiß."

Der genaue Tag dieses Spektakels war der 26. Juli 1958. In Ramsdorf gingen zwei Gesteinsbrocken mit einem Gewicht von viereinhalb bzw. zwei Kilogramm zu Boden. Das entspricht etwa dem Gewicht von Medizinbällen mit einem Durchmesser von knapp 300 Millimetern bzw. 200 Millimetern. Teile der Gesteinsbrocken befinden sich seitdem in verschiedenen Forschungsinstituten auf der Erde. Angeblich soll es auch noch ein heimliches Stück davon in Ramsdorf geben, das wurde damals wohl von einem Kind in die Hosentasche gesteckt.

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