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Stellungnahme der Kommunen
© radioNRW / Foto: José Narciandi
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Stellungnahme der Kommunen

Die Unterbringung und Versorgung der vielen Flüchtlinge bringt die Kommunen an ihre Belastungsgrenze und teilweise schon darüber. Deshalb wenden sich die Städte und Gemeinden aus dem Münsterland jetzt mit einer gemeinsamen Erklärung an die NRW-Landesregierung und den Bund.

Veröffentlicht: Montag, 08.05.2023 12:14

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Unterbringung in Turnhallen und Containern keine Dauerlösung

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Die Städte und Gemeinden aus dem Münsterland wenden sich mit einer gemeinsamen Erklärung an die NRW-Landesregierung und den Bund. Diese kommen mit der Unterbringung der Flüchtlinge an ihre Grenzen. Die Erklärung kommt kurz vor dem anstehenden Flüchtlings-Gipfel am Mittwoch (10.05.2023) im Kanzleramt. Die Münsterland-Kommunen fordern zum einen eine bessere finanzielle Unterstützung, zusätzliche von Bund und Land betriebene Unterkünfte und eine gerechtere Verteilung der Flüchtlinge. Zum anderen fordern die Städte und Gemeinden aus dem Münsterland eine Perspektive: Die Unterbringung in Turnhallen und Containern könne keine Dauerlösung sein. Mit Blick auf die Zukunft fehle eine deutlich weitsichtigere Ausrichtung der Migrationspolitik mit nachhaltigen Pufferkapazitäten für kommende Krisen. Alles andere bedeute mittelfristig Obdachlosigkeit und verschärfe gesellschaftliche Spannungen.

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