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Stadtlohnerin fährt mit dem Rad nach Auschwitz
© Christin Lesker/ Münsterland Zeitung
Die Stadtlohnerin Christin Lesker mit ihrem Fahrrad vor den Toren von Auschwitz
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Stadtlohnerin fährt mit dem Rad nach Auschwitz

Die 20-jährige Stadtlohnerin Christin fand das Thema Holocaust in der Schule zu trocken und theoretisch. Sie wollte sich selbst ein Bild machen und ist mit dem Fahrrad die 1200 Kilometer von Stadtlohn nach Auschwitz gefahren.

Veröffentlicht: Freitag, 24.01.2020 15:36

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20jährige Stadtlohnerin fährt alleine nach Auschwitz

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Die 20-jährige Christin aus Stadtlohn hat sich gefragt, wie das damals war und wie so viele Menschen weggucken konnten, als die Nazis Millionen Juden ermordet haben. Und deswegen hat sie sich im Herbst 2019 mit dem Fahrrad auf den Weg gemacht und ist die 1200 Kilometer von Stadtlohn nach Ausschwitz gefahren. Ihre Eindrücke erzählt sie in der Münsterlandzeitung, für die sie arbeitet.

"Meine Generation ist nicht verantwortlich für den Holocaust. Was geschehen ist, können wir nicht rückgängig machen. Sich mit Schuldgefühlen zu plagen, holt kein einziges der Opfer zurück. Aber ich erkenne nun die Verantwortung, die wir tragen. Ich und jeder Einzelne."
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Stadtlohnerin will sich in Zukunft gegen Rassismus stark machen

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Stadtlohnerin fährt mit dem Rad nach Auschwitz
© Christin Lesker/ Münsterland Zeitung
Christin Lesker vor Auschwitz
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Christin hat auch mit uns von RADIO WMW gesprochen. Unserer Reporterin Anne Schweizer hat sie erzählt, wie hart der Weg nach Auschwitz für sie war, wie dankbar sie ist, dass sie diese Reise trotzdem gemacht hat und was sie sich für die Zukunft wünscht.


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Anne Schweizer
RADIO WMW Directors Cut: Stadtlohnerin in Auschwitz
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Den kompletten Reisebericht von Christin Lesker gibt es hier in der Münsterland Zeitung.

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