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So geht es mit den Kitas im Kreis Borken weiter
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So geht es mit den Kitas im Kreis Borken weiter

NRW Familienminister Joachim Stamp hat heute (08.05) die Pläne für die Kitas veröffentlicht. Anders als ursprünglich vom Land angekündigt, gibt es die ersten Lockerungen nicht ab Montag sondern erst ab Donnerstag (14.05.). Dadurch soll den Trägern und Kitabetreibern mehr Zeit zur Vorbereitung verschafft werden.

Veröffentlicht: Freitag, 08.05.2020 10:38

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Das ist der Zeitplan

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14. Mai

Ab dem 14. Mai treten die ersten Lockerungen in Bezug auf Kitas in Kraft. Vorschulkinder, die Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket der Landesregierung erhalten dürfen wieder in die Kita. Ausserdem sollen auch alle Kinder, die eine Behinderung haben wieder in die Kita dürfen. Brückenprojekte für Familien mit Fluchterfahrung dürfen ebenfalls wieder stattfinden dürfen. Diese Projekte sollen den Kindern einen vernünftigen Einstieg in das deutsche Bildungssystem ermöglichen. Darüber hinaus darf auch die Kindertagespflege für Kinder ab 2 Jahren wieder stattfinden.

Ab 28. Mai

Ab dem 28. Mai sollen die Kitas für alle Vorschulkinder wieder geöffnet werden. Das sind die Kinder, die nach den Sommerferien in die Schule wechseln.

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Infos zum weiteren Verlauf

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Die genauen rechtlichen Vorgaben sind noch nicht bekannt. Familienminister Stamp hat bei einer Pressekonferenz heute Vormittag (08.05) gesagt, dass diese bis Montag (11.05) vorliegen sollen. Außerdem hat er sich auch dazu geäußert, wie es mit allen anderen Kindern weiter gehen soll.

Der Plan ist, dass im Juni allen Kindern ermöglicht werden soll wenigstens für 2 Tage wieder in die Kitas zurückzukommen. Dadurch sollen sie das Kitajahr vernünftig abschließen können. Wie das genau ablaufen soll ist zum jetzigen Zeitpunkt aber noch nicht klar, da erst einige Fragen geklärt werden müssen. Das Familienministerium muss z.B. erst klären, wie viele Fachkräfte für die Kitas überhaupt zur Verfügung stehen. Einige gehören zur Risikogruppe. Außerdem muss erst mit den Lockerungen geprüft werden, wie hoch das Ansteckungsrisiko ist. Erst wenn das geprüft wurde, wird das Ministerium die konkreten Abläufe veröffentlichen.

Auch die private Organisation einer Kitabetreuung für Eltern, die keine Möglichkeit haben im Homeoffice zu arbeiten, ist ab Donnerstag (14.05) erlaubt. Familienminister Stamp weist hier nur darauf hin, dass die Kontakte der Kinder klar nachvollziehbar sein müssen. Außerdem sollten nach Möglichkeit keine neuen Kontakte gekünpft werden.

Wie es nach der Sommerpause weiter gehen soll steht jetzt noch nicht fest. Auch hier spielen die oben genannten Fragen eine Rolle. Wie viele Kräfte stehen zur Verfügung und wie hoch ist das Ansteckungsrisiko. Dazu will das Familienministerium in der nächsten Zeit Studien durchführen bei denen die Kinder regelmäßig getestet werden sollen. Das genaue Konzept zu den Studien ist aber auch noch nicht öffentlich.

Mehr Informationen vom Land NRW findet Ihr hier.

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