
Schwerer Grillunfall: Feuerwehr bittet um Vorsicht
Das gemeinsame Grillen endete bei einer Familie in Bocholt-Suderwick jetzt mit einem schlimmen Unfall. Der Vater wollte neue Kohle anscheinend mithilfe von Bio-Ethanol anzünden. Der 41jährige und sein elfjähriger Sohn erlitten schwere Verbrennungen.
Veröffentlicht: Dienstag, 30.07.2019 05:01
Die brennbare Flüssigkeit geriet im Grill aber mit bereits glühender Kohle in Kontakt und es kam zu einer Verpuffung. Der Junge wurde in eine Spezialklinik gebracht. Die Polizei schließt kann Lebensgefahr nicht ausschließen. Nach diesem schweren Grillunfall bittet uns die Feuerwehr, gerade beim Anzünden der Kohle vorsichtig zu sein. Bio-Ethanol auf die Kohle zu gießen ist unwahrscheinlich gefährlich, erklärt Kreisbrandmeister Johannes Thesing: "Diese Flüssigkeiten zum Anzünden wie Bio-Ethanol oder auch Brenn-Spiritus sind extrem gefährlich. Sie verdampfen bei dieser Temperatur. Das sind brennbare Flüssgkeiten. Es entsteht direkt eine riesen Wolke, ein Feuerball. Der ist dann die große Gefahr und führt zu erheblichen Verbennungen. Meistens am Oberköper oder am Gesicht und das ist so lebensgefährlich." Genau so etwas ist in Suderwick passiert, denn der Bio-Ethanol traf auch bereits glühende Kohle. Bei der Verpuffung wurde den der 41-jährige und sein 11-jähriger Sohn schwer verletzt. Der Junge liegt in einer Spezialklinik.
Wichtige Hinweise zum richtigen Verhalten am Grill findet Ihr hier.