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Schulen und Kitas reagieren auf den Lockdown im Westmünsterland
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Schulen und Kitas reagieren auf den Lockdown im Westmünsterland

An der Jodocus Nünning Gesamtschule in Borken sitzen seit gestern (14.12) teils nur noch die Hälfte der Schüler in ihren Klassen. Und selbst diese Zahl wird sich jetzt - so kurz vor den Ferien - noch verringern.

Veröffentlicht: Dienstag, 15.12.2020 06:04

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Es werden deutlich weniger Schüler erwartet

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Davon geht Schulleiter Carsten Kühn aus. Er hätte sich gewünscht, dass das Land NRW früher solche Regelungen getroffen hätte und sie vor allem eher als an einem Freitagmittag bekannt gegeben hätte. Trotzdem sind solche Szenarien immer wieder im Unterricht geübt worden und seien deshalb auch entsprechend umsetzbar. Auch wenn sich jetzt natürlich wieder alle umstellen müssten, sagt Kühn:

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Die Eltern stehen vor einer großen Herausforderung
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Kühn geht auch davon aus, dass es mit dieser Art Hybrid-Unterricht nach den Ferien weiter gehen wird. Lehrer und Schüler würden sich jetzt jedoch alle Mühe geben, den Stundenplan möglichst so umzusetzen, wie er auch gedacht war. Insgesamt ist die Lage von Schule zu Schule sehr unterschiedlich. Teils sind alle Schüler noch da, der Großteil der Schulen setzt aber jetzt auf Distanzunterricht. An der Remigius Grundschule Borken sind gestern (14.12) noch etwa 80 Prozent der Schüler zur Schule gekommen. Aber ab heute (15.12), spätestens ab Mittwoch (16.12) werden die meisten Schüler wohl zu Hause bleiben und dann heißt es: Distanzunterricht, sagt Schulleiterin Judit Wilms. Sie und ihre Lehrerkollegen haben die Schüler mit Material versorgt, so dass die Kinder bis zu den Ferien wohl ohne Probleme zu Hause lernen können:

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Arbeiten waren sowieso nicht mehr vorgesehen
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Wilms denkt positiv. Die Remigius Grundschule hat zum Glück eine ganz tolle Elternschaft und ein Kollegium, was vorausschauend handelt, sagt Wilms.

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Und auch die Kitas müssen umplanen

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Die neuen Corona-Regeln haben auch die Kitas im Kreis vor große Herausforderungen gestellt - aber am Beispiel der Kita "Über den Wolken" in Bocholt wird deutlich, wie der Betrieb schnell angepasst werden konnte. Dazu Petra Elsweier, die Leiterin der Kita "Über den Wolken" in Bocholt - sie sagt der Lockdown:

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Wir haben uns im Vorfeld schon vorbereitet
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Und so hat die Bocholter Kita den gewohnten Ablauf umorganisiert:

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50% der Kinder können anders betreut werden
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Die Bocholter Kita hatte die Eltern schon früh am Wochenende per Telefon und Mail über die veränderte Lage informiert und konnte so die Situation etwas entspannen. Bei den Kitas in kirchlicher Trägerschaft sieht es ähnlich aus. Hier liegt die Betreuungsquote etwa bei 35 Prozent.

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