Anzeige
Schulen bei uns gut vorbereitet
Teilen:

Schulen bei uns gut vorbereitet

Auch wenn die Vorbereitungszeit nur knapp ist und es viel Kritik an der Landesregierung gibt: die meisten Schulen bei uns im Westmünsterland sind gut vorbereitet auf Donnerstag. Dann kommen die Abschlussklassen von Haupt- und Realschulen wieder in die Schule.

Veröffentlicht: Montag, 20.04.2020 15:07

Anzeige

"Viele Schüler haben zuhause nicht die Möglichkeit sich in Ruhe vorzubereiten"

Anzeige

An der Fridtjof-Nansen-Realschule in Gronau sind das vier relativ kleine Klassen mit knapp 100 Schülern, sagt Schulleiterin Andrea Preuß im RADIO WMW-Gespräch:

"Die werden natürlich geteilt, der Hausmeister hat kleine Einzeltische gestellt. Die Abstände sind richtig ausgemessen. Die Kinder bekommen am Donnerstag ihre Sitzplätze zugewiesen und der wird dann auch täglich eingehalten. Pausen, die individuell stattfinden in Kleinstgruppen, da wird der Kontakt sehr minimiert nur stattfinden.

Ähnlich läuft es an der Maria-Sibylla-Merian-Realschule in Weseke. Dort erwartet Schulleiterin Birgit Hahne-Stiegelbauer 79 Schüler, die in sechs Lerngruppen aufgeteilt werden. Dadurch werden aber auch mehr Lehrkräfte benötigt. Unter den aktuellen Bedingungen ist kaum noch mehr möglich, sagt die Schulleiterin. Dass Haupt- und Realschüler aus den Anschlussklassen zur Schule müssen, während der Unterricht für Abiturienten freiwillig ist, hat für Beate Friedrich, Schulleiterin der Hohe-Giethorst-Schule in Bocholt, klare Gründe. Zum einen hätten die Abiturienten nach den Osterferien bis zu den schriftlichen Prüfungen sowieso keinen Unterricht. Zum anderen sind die Voraussetzungen in den 10. Klassen einer Hauptschule ganz andere:

"Ich kann jetzt auch nur für meine Schülerinnen und Schüler sprechen, die ich sehr gut persönlich kenne, weil ich selber in diesem Jahr in der Klasse 10 Deutsch und Englisch unterrichte und dort eben auch als Klassenlehrerin tätig bin. Und ich weiß, dass es für eine große Anzahl an Schülerinnen und Schüler zuhause nicht die Möglichkeiten gibt, in Ruhe sich auf die Prüfungen so vorzubereiten, dass sie auch ohne Anwesenheit in der Schule gut vorbereitet werden."

Bei den meisten fehle auch die Infrastruktur, um von zu Hause aus lernen zu können. Auch die Schule könne eine entsprechende Plattform bislang nicht anbieten. Am Donnerstag haben wir NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer bei uns im exklusiven Interview.

Eure Fragen an die Ministerin könnt Ihr hier stellen.

Anzeige
Anzeige
Anzeige