
Geschützte Tiere sorgen für Ärger im Ort
Nach Angaben der Gemeinde haben sich seit Jahren mehrere Saatkrähenkolonien im Schöppinger Gemeindegebiet angesiedelt. Mit dem wachsenden Bestand nehmen auch die Beschwerden zu. Vor allem in Wohngebieten und an öffentlichen Grünflächen geht es um lautes Krächzen und starke Verschmutzung von Gehwegen, Plätzen und Spielbereichen. Besonders Anwohnerinnen und Anwohner fühlen sich dadurch belastet.
Rat fordert klarere Regeln vom Land NRW
Weil Saatkrähen unter Schutz stehen, kann die Gemeinde nicht einfach gegen die Tiere vorgehen. Genau da setzt die Resolution an, über die der Rat heute Abend beraten will. Schöppingen fordert vom Land NRW klarere und landesweit einheitliche Regeln, wann Vergrämungsmaßnahmen ausnahmsweise erlaubt werden können - zum Beispiel mit Falknern, technischen Mitteln oder Nestentnahmen außerhalb der Brutzeit. Außerdem soll es mehr Transparenz bei Ausnahmegenehmigungen und neue Modellprojekte geben, um wirksame Maßnahmen zu testen.