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Schöppingen will Klarheit bei Saatkrähen
© NABU
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Schöppingen will Klarheit bei Saatkrähen

Der Gemeinderat in Schöppingen berät heute (12.10.) über eine Resolution an den NRW-Landtag. Hintergrund ist die wachsende Zahl von Saatkrähen im Ort und die Frage, was Kommunen gegen die geschützten Tiere überhaupt tun dürfen.

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Geschützte Tiere sorgen für Ärger im Ort

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Nach Angaben der Gemeinde haben sich seit Jahren mehrere Saatkrähenkolonien im Schöppinger Gemeindegebiet angesiedelt. Mit dem wachsenden Bestand nehmen auch die Beschwerden zu. Vor allem in Wohngebieten und an öffentlichen Grünflächen geht es um lautes Krächzen und starke Verschmutzung von Gehwegen, Plätzen und Spielbereichen. Besonders Anwohnerinnen und Anwohner fühlen sich dadurch belastet.

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Rat fordert klarere Regeln vom Land NRW

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Weil Saatkrähen unter Schutz stehen, kann die Gemeinde nicht einfach gegen die Tiere vorgehen. Genau da setzt die Resolution an, über die der Rat heute Abend beraten will. Schöppingen fordert vom Land NRW klarere und landesweit einheitliche Regeln, wann Vergrämungsmaßnahmen ausnahmsweise erlaubt werden können - zum Beispiel mit Falknern, technischen Mitteln oder Nestentnahmen außerhalb der Brutzeit. Außerdem soll es mehr Transparenz bei Ausnahmegenehmigungen und neue Modellprojekte geben, um wirksame Maßnahmen zu testen.

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