Anzeige
Scharlach breitet sich im Kreis Borken aus
© pixabay
Teilen:

Scharlach breitet sich im Kreis Borken aus

Mehr als 330 Kinder und Jugendliche waren hier im Kreis Borken in den letzten Monaten mit Scharlach zu Hause. Das sind 2,5 mal so viele wie normalerweise.

Veröffentlicht:

Anzeige

Wird Scharlach nicht behandelt, können Folgekrankheiten entstehen

Anzeige

Schon seit Monaten rollt eine richtige Scharlach-Welle durch Europa. Schwere Formen sind aber selten. Trotzdem sind einige Eltern in Sorge. Denn Antibiotika für Kinder sind nach wie vor schwer zu kriegen. Kinderarzt Michael Achenbach rät, nicht aufzugeben und im Zweifel sich wieder an den Kinderarzt zu wenden. Mandelentzündungen und auch Scharlach seien sehr ansteckend, blieben in den meisten Fällen aber harmlos. Scharlach äußert sich durch Kopfschmerzen, Halsschmerzen und Schluckbeschwerden, Gaumen und Rachen sind häufig rot, man spricht auch von der sogenannten Himbeer-Zunge. Wird Scharlach behandelt, klingt das Fieber häufig schnell ab. Wird es nicht behandelt, können unter Umständen Folgekrankheiten an Ohren, Gelenken, Herz und Nieren entstehen.

Anzeige
Anzeige
Anzeige