
Längere Hilfsfrist bei knapp zehn Prozent der Fälle
Die Rettungswagen hatten knapp 24.000 Einsätze. Das sind noch etwas mehr als vor der Coronapandemie. Zu den vielen Einsätzen kam die Mehrbelastung durch Corona: Einsatzabläufe mussten verändert und Schutz- und Hygieneanforderungen eingehalten werden. Außerdem gab es auch bei den Rettungskräften Ausfällen durch Coronainfektionen. Das hat alles dazu geführt, dass die gesetzlich vorgeschriebene Hilfsfrist von 12 Minuten bei knapp 10 Prozent der Notrufe im Kreisgebiet nicht eingehalten werden konnte. Besonders schwierig ist es in den Randbereichen. Das steht in dem Jahresbericht, der heute abend Thema im Fachausschuß des Kreistages ist. Demnach gab es in Schöppingen prozentual die meisten Rettungswagen-Einsätze mit einer Hilfsfrist von mehr als 12 Minuten, danach folgen Südlohn, Raesfeld und Reken.