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Reaktion auf die Geldautomatensprengungen
© Vincent Meienreis
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Reaktion auf die Geldautomatensprengungen

Was sie tun können, um die vielen Sprengungen von Geldautomaten zu stoppen, müssen sich vor allem die Banken und Sparkassen hier im Westmünsterland fragen. Denn es gab schon sieben Sprengungen in diesem Jahr. Das ist eine Häufung, die auch Geldinstitute, Polizei und das Landeskriminialamt beschäftigt.

Veröffentlicht: Donnerstag, 23.03.2023 08:09

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Netzwerk von mehr als 1.000 Personen

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Es ist eine schwierige Lage, denn 100-prozentige Sicherheit wird es nicht geben, da sind sich Alle einig. Auch das Landeskriminalamt sagt, das ist Nichts, was die Banken mit einem Federstrich erledigen können, denn bauliche oder technische Veränderungen brauchen Zeit. Auf die Frage, warum gerade jetzt so viel hier gesprengt wird, sagt das LKA, dass wir hier für niederländische Täter einfach günstig liegen, die Tatorte nachts kaum frequentiert werden und wir hier möglicherweise auch einige Automaten haben, die einfacher gesprengt werden können. Das sei aber noch Teil der Ermittlungen. Grundsätzlich handele es sich inzwischen um ein Netzwerk von mehr als 1.000 Personen, gegen das ermittelt werde. Ob die Taten hier zusammen hängen oder ob es verschiedene Tätergruppen waren, werde noch untersucht. Die Volksbank Gronau Ahaus hat jetzt reagiert. Wegen der gehäuften Sprengungen in diesem Jahr werden die so wörtlich "am meisten gefährdeten Standorte" zumindest vorübergehend überwacht - von einem privaten Unternehmen.

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