
Razzien wegen illegalen Feuerwerks im Grenzgebiet
In Alstätte hat die Polizei heute mehrere Hallen durchsucht und wohl auch illegale Feuerwerkskörper gefunden. Die Aktion war Teil einer grenzübergreifenden Razzia im Kampf gegen den Handel mit illegalen und hoch gefährlichen Feuerwerkskörpern.
Veröffentlicht: Dienstag, 20.12.2022 08:43
Gezielte Durchsuchungen in den Niederlanden, Niedersachsen und NRW
Update:
Ein Jahr lang hatten die Polizei in Den Haag und die Staatsanwaltschaft Osnabrück nach einem anonymen Hinweis ermittelt. Es ging um den Handel mit gefährlichen, illegalen Feuerwerkskörpern aus China. Heute gab es eine weitere grenzübergreifende Razzia.
Dabei wurden in einem ehemaligen Munitionsdepot in Ochtrup rund 250 Tonnen illegales Feuerwerk sichergestellt. Zwei festgenommene Hauptverdächtige aus den Niederlanden sollen die Ware online angeboten haben. In Immobilien in Grenznähe, unter anderem in Alstätte, konnten sich die Käufer ihre Böller dann abholen. Auch der Bestand dieser "Läden" wurde heute bei der Razzia sichergestellt. heißt es von der Polizei Osnabrück.
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Seit dem frühen Morgen (20.12.22) gibt es jetzt ganz gezielte Durchsuchungen in den Niederlanden, Niedersachsen und NRW. In den Niederlanden wurden zwei Verdächtige festgenommen. Auch in Alstätte, Ochtrup und Bad Bentheim gab es Durchsuchungen, das hat uns die zuständige Polizeidirektion Osnabrück auf Nachfrage bestätigt. Mit grenzübergreifenden Einsätzen wie heute (20.12.22) will die Polizei kriminelle Netzwerke zerschlagen, die mit illegalen und hoch gefährlichen Feuerwerkskörpern handeln. Im Oktober gan es eine ähnliche Aktion. Dabei gab es 11 Festnahmen und es wurden rund 350 Tonnen illegale Pyrotechnik im Wert von rund 25 Millionen Euro beschlagnahmt. Wie viel heute beschlagnahmt wurde, hat die Polizei noch nicht gesagt.