
Viele Pendler betroffen
Die Zugverbindung zwischen Borken und Essen ist für viele Menschen im Westmünsterland wichtig - zum Beispiel für den Weg zur Arbeit, zur Ausbildung oder zur Schule. Seit Monaten sorgen dort aber Baustellen und Zugausfälle für Ärger. Immer wieder fährt statt des Zugs ein Schienenersatzverkehr. Genau der ist aus Sicht vieler Reisender aber oft keine verlässliche Alternative. Kritisiert werden unter anderem längere Fahrzeiten, verpasste Anschlüsse und schlechte Fahrgastinformationen.
Grüne stellen Antrag
Die Grünen im Borkener Rat sprechen in ihrem Antrag von einer unzureichenden Zuverlässigkeit der Verbindung. Die Stadt solle deshalb ihren Einfluss bei den zuständigen Stellen nutzen, um die Situation für die Fahrgäste spürbar zu verbessern.
Konkret fordern sie unter anderem weniger kurzfristige Zugausfälle, einen besseren Schienenersatzverkehr und die Prüfung eines stabilen Notfahrplans bei länger andauernden Baustellen oder Personalmangel.
Verwaltung schlägt Gespräch vor
Die Stadtverwaltung verweist in ihrer Vorlage auf den neuen Geschäftsführer der RheinRuhrBahn, Christian Ey. Er habe der Bürgermeisterin bereits Hintergründe zu den Problemen auf der Linie erläutert. Deshalb schlägt die Verwaltung vor, Ey in eine der nächsten Sitzungen des Ausschusses für Planen und Bauen einzuladen. Dort soll dann über die Situation auf der Strecke Borken-Essen gesprochen werden.