
Ein 57jähriger Barloer soll für siebeneinhalb Jahre ins Gefängnis. Das fordert die Staatsanwaltschaft Münster. Sie wirft ihm vor, dass er im April seinen Hof in die Luft jagen wollte, um eine Zwangsräumung zu verhindern.
Der 57jährige soll an zwei Gasleitungen die Verschraubungen geöffnet und dazu noch Kraftstoff durch Lichtschächte eingeführt haben. Danach habe er das Haus verlassen und eine brennende Kerze zurück gelassen haben, heißt es von der Anklage. Ein angekündigter Gerichtsvollzieher und mögliche Begleiter hätten durch eine Explosion ums Leben kommen können. Eine angrenzende Halle soll der Barloer angezündet haben. Der Angeklagte hatte alles abgestritten. Die Verteidigung plädierte für eine milde Strafe. Die Richter wollen das Urteil heute (31.10.19) am späten Vormittag (11 Uhr) verkünden.