
Prozess in Bocholt neu
Im Sommer 2023 wurden vier junge Männer aus Burbach, Wesel und Isselburg wegen gefährlicher Körperverletzung in Tateinheit mit Raub bzw. besonders schwerem Raub an einem Bocholter zu Gefängnisstrafen verurteilt. Nach Meinung der Richter hatten sie das Opfer im Oktober 2022 unter einem Vorwand zum Parkplatz von Borussia Bocholt gelockt, den damals 26-Jährigen unter anderem mit Tritten und einer Schippe lebensgefährlich verletzt und ihn beraubt. Sowohl die Angeklagten als auch die Staatsanwaltschaft legten Revision gegen das Urteil ein. Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs muss der Prozess ab dem 12. Februar 2025 vor dem Landgericht Münster wiederholt werden. Diesmal lautet die Anklage: Versuchter Mord. Es sind 9 Verhandlungstage vorgesehen.
Hintergrund der Tat
Die Tat ereignete sich im Oktober 2022, als das Opfer unter einem Vorwand zum Parkplatz von Borussia Bocholt gelockt wurde. Dort wurde der damals 26-Jährige brutal angegriffen und beraubt. Die Täter setzten dabei auch eine Schippe ein, um das Opfer lebensgefährlich zu verletzen.
Revision und neue Anklage
Sowohl die Angeklagten als auch die Staatsanwaltschaft legten Revision gegen das ursprüngliche Urteil ein. Der Bundesgerichtshof entschied, dass der Prozess neu aufgerollt werden muss. Die neue Anklage lautet auf versuchten Mord, und der Prozess beginnt am 12. Februar 2025 vor dem Landgericht Münster um 9.00 Uhr.