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Proteste der Atomkraftgegner in Ahaus
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Proteste der Atomkraftgegner in Ahaus

In Ahaus wird am Dienstag (05.05.2026) ab 18 Uhr 30 wieder demonstriert und protestiert. Denn die Atomkraftgegner rechnen damit, dass in der Nacht zu Mittwoch der dritte Castortransport in Jülich startet, um abgebrannte Brennelemente nach Ahaus zu bringen.

Veröffentlicht: Montag, 04.05.2026 16:02

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Brief mit Fragen an Neubaur und Reul bisher unbeantwortet

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Die Behälter sollen in Ahaus zwischengelagert werden. Wie lange ist unklar, denn in Deutschland gibt es bisher kein Endlager für Atommüll. Die Atomkraftgegner kritisieren, dass die Castoren nicht in Jülich bleiben. Anstatt dort ein Zwischenlager zu bauen, würden die 152 Behälter quer durch NRW transportiert und das mit einem immensen Polizeiaufgebot. Damit wird die Polizei zum eigentlichen Atommüll-Transporteur, spötteln die Bürgerinitiativen. In einem Brief an die NRW-Landesregierung (an die zuständigen Minister Neubaur und Reul) haben sie unter anderem gefragt, wie hoch die Kosten für den Polizeieinsatz sind und bezweifeln, dass die Transporte bis Ende August 2027 zum Ablauf der Genehmigung abgeschlossen sind. Denn pro Transport können maximal drei Castor-Behälter befördert werden. Mit dem nächsten, dann vierten Transport rechnen die Atomkraftgegner schon am 19. Mai 2026.

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