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Polizei warnt vor neuen Betrugsmaschen
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Polizei warnt vor neuen Betrugsmaschen

Täuschend echte Bankschreiben, falsche Anrufe und Mails im Namen von Steuerbehörden: Die Polizei in NRW warnt heute vor mehreren Betrugsversuchen. Kriminelle wollen so an TANs, Kontodaten und Geld kommen.

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Gefälschte Bankschreiben und falsche Anrufe

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Nach Angaben der Polizei Münster haben Unbekannte in den vergangenen Wochen vermehrt gefälschte Bankschreiben verschickt. Die Briefe sehen den Originalen demnach zum Verwechseln ähnlich. Darin werden Bankkundinnen und -kunden aufgefordert, ihre Online-Banking-Daten über einen QR-Code zu aktualisieren. Wer das nicht tue, müsse angeblich damit rechnen, dass der Zugang gesperrt wird. Die Polizei warnt: Wer seine Daten dort eingibt, bekommt danach teilweise noch einen Anruf von einem angeblichen Bankmitarbeiter. Auch die angezeigte Telefonnummer wirkt laut Polizei oft echt. Am Telefon versuchen die Täter dann, mit Verweis auf angebliche verdächtige Kontobewegungen an eine TAN zu kommen.

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LKA warnt auch vor falschen Steuer-Mails

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Zusätzlich warnt das Landeskriminalamt NRW vor betrügerischen E-Mails im Namen des Bundeszentralamts für Steuern. Die Täter fordern darin Geld oder sensible Daten und setzen Empfänger mit angeblich offenen Steuerforderungen, Pfändungen oder anderen behördlichen Maßnahmen unter Druck. Nach Angaben des LKA gab es in NRW von 2025 bis Ende September 2026 mehr als 570 erfasste versuchte und vollendete Fälle. Die Polizei rät, keine unbekannten QR-Codes zu scannen, keine TAN weiterzugeben und keine verdächtigen Anhänge zu öffnen. Wer unsicher ist, sollte nur über selbst recherchierte offizielle Kontaktdaten bei Bank oder Behörde nachfragen. Bei Verdacht auf Betrug solltet ihr Brief, Umschlag oder Mail sichern und euch an die Polizei wenden. Wer bereits Geld überwiesen hat, sollte sofort seine Bank kontaktieren.

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