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Polizei warnt vor Anlage-Betrügern
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Polizei warnt vor Anlage-Betrügern

Anlage-Betrug. Das ist eine aktuelle Betrugs-Masche, die gerade im Münsterland rund geht.

Veröffentlicht: Mittwoch, 04.03.2026 12:51

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45-jährige fiel auf Gewinnversprechen herein

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Zuletzt wurde eine 45-jährige Frau aus Münster Opfer von Anlage-Betrügern. Sie lockten die Frau telefonisch auf eine Online Plattform und verlangten von ihr Investitionen in Kryptowährung. Sie versprachen ihr hohe Gewinne. Die 45-jährige hinterlegte ihre Kontaktdaten und überwies höhere Geldsummen. Als sie ihre vermeintlichen Gewinne ausgezahlt haben wollte, forderten die Betrüger erst weitere Überweisungen von ihr. Das erregte schließlich ihr Misstrauen und sie schaltete die Polizei ein. Da war ihr Geld aber schon verloren.

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Die Polizei gibt Hinweise, wie Ihr Euch vor solchen Betrugsdelikten schützen könnt:

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Prüfet bitte Anbieter von Kryptowährungen immer sorgfältig, beispielsweise durch eine Internetrecherche oder das Überprüfen von Bewertungen - doch bedenkt: Das ist keine Garantie für Seriosität. Verlässliche Informationen findet Ihr auf der offiziellen Seite der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Dort können Sie Anbieter in der Unternehmensdatenbank der BaFin abfragen. Sollte das Unternehmen nicht vorhanden sein, kann dies ein Hinweis auf Betrug sein. Allerdings sind bei der BaFin nicht alle seriösen Börsen gelistet. Wenn Ihr telefonisch zum Kauf von Kryptowährungen gedrängt oder aufgefordert werdet, ist besondere Vorsicht geboten. Hierbei handelt es sich in den allermeisten Fällen um einen Betrugsversuch. Auch bei Überweisungen auf Konten im Ausland ist erhöhte Vorsicht geboten. Bedenkt aber: Auch eine Überweisung auf ein deutsches Bankkonto bietet keinen Schutz vor Betrug, denn Betrüger nutzen solche Konten oft gezielt, um Vertrauen zu erwecken. Auch das LKA informiert über Anlagebetrug.

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