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   Petition gegen Schließung der Kita St. Ida in Gescher gestartet
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  Petition gegen Schließung der Kita St. Ida in Gescher gestartet

In Gescher regt sich Widerstand gegen die geplante Schließung der Kita St. Ida, vielen noch als St. Maria Goretti bekannt. Mit einer Online-Petition wollen Eltern und Unterstützer erreichen, dass die Entscheidung noch einmal überprüft wird. Die Initiatoren fordern mehr Transparenz und einen offenen Dialog mit den betroffenen Familien.

Veröffentlicht: Mittwoch, 22.07.2026 12:28

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Warum eine Kita in Gescher schließen soll

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Hintergrund der Entscheidung ist die aktuelle Bedarfsplanung für Kitas in Gescher. Nach Angaben des Kreisjugendamts gibt es derzeit rund 70 unbesetzte Kita-Plätze in der Stadt. Deshalb war empfohlen worden, eine Einrichtung zu schließen.

Die Wahl fiel auf die Kita St. Ida. Aus Sicht der Verantwortlichen sei dabei nicht die pädagogische Arbeit oder das Konzept der Einrichtung ausschlaggebend gewesen. Vielmehr habe man wirtschaftliche und strukturelle Aspekte gegeneinander abgewogen.

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Warum ausgerechnet St. Ida betroffen ist

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Nach Angaben des Kreises liegt die Kita in einem Bereich, in dem es im direkten Umfeld weitere Betreuungsangebote gibt. Außerdem wären an dem Standort perspektivisch bauliche Anpassungen nötig gewesen, vor allem im U3-Bereich. Auch das spielte bei der Entscheidung eine Rolle.

Die Verantwortlichen betonen, dass die Schließung nicht als Kritik an der Arbeit der Kita verstanden werden solle. Vielmehr gehe es um die Frage, welche Einrichtung aus Sicht der Bedarfsplanung am ehesten verzichtbar sei.

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Eltern starten Online-Petition

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Gegen diese Entscheidung richtet sich nun eine Online-Petition. Die Elterninitiative fordert, dass die geplante Schließung noch einmal kritisch geprüft wird. Außerdem sollen nach Wunsch der Initiatoren alle möglichen Alternativen offengelegt und gemeinsam mit den betroffenen Familien Lösungen zum Erhalt der Kita gesucht werden.

Viele Eltern verbinden mit der Einrichtung nicht nur ein Betreuungsangebot, sondern auch einen wichtigen Teil des sozialen Lebens in Gescher. Entsprechend emotional fallen die Reaktionen auf die Entscheidung aus.

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Wie die Chancen auf eine Kehrtwende stehen

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Ob die Petition tatsächlich noch zu einer Änderung führt, ist allerdings offen. Das Kreisjugendamt, die Stadt Gescher und die Kirchengemeinde haben nach eigenen Angaben die Entscheidung bereits intensiv geprüft und alle Argumente gegeneinander abgewogen.

Zwar soll es noch ein weiteres Gespräch mit Eltern geben, um die Entscheidung zu erläutern. Wegen der Sommerferien ist eine kurzfristige Terminfindung aber schwierig. Beobachter rechnen deshalb eher damit, dass ein solches Treffen erst gegen Ende der Ferien oder nach Schul- und Ferienbeginn zustande kommt.

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Entscheidung wohl nur schwer umkehrbar

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Nach aktuellem Stand deutet wenig darauf hin, dass die Schließung grundsätzlich noch zurückgenommen wird. Die Petition erhöht zwar den öffentlichen Druck, die grundsätzliche Argumentation der Verantwortlichen bleibt bislang aber bestehen: In Gescher gibt es auf Dauer mehr Kita-Plätze als benötigt werden.

Damit dürfte die Petition vor allem dazu beitragen, die Sorgen der Eltern sichtbar zu machen und zusätzlichen Gesprächsbedarf zu erzeugen. An der bisherigen Linie von Kreis, Stadt und Kirchengemeinde hat sich bislang jedoch nichts geändert.

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