
Atomkraftgegner gegen Transport von Jülich nach Ahaus
Die Anti-Atomkraft-Initiativen aus dem Münsterland wollen Krischer davon überzeugen, die vorbereitenden Maßnahmen für die Castortransporte von Jülich nach Ahaus zu stoppen. Denn auch wenn noch keine Transportgenehmigung dafür vorliegt, laufen schon konkrete Vorbereitungen. So wurde vor rund einem Monat der Kreisverkehr Heeker Straße, Nordring und Schumacherring umgebaut. Und in der nächsten Woche wird der Tobit-Kreisel in Ahaus für Castortransporte per LKW vorbereitet. Ein weiterer Kritikpunkt der Atomgegner ist, dass es Probleme am Dach des Ahauser Zwischenlagers gebe und es dadurch nicht mehr sicher sei. Der Betreiber wiederspricht dem aber ausdrücklich und verweist auf eine unabhängige Prüfung im letzten Jahr. Eine Klage gegen die Einlagerung von Atommüll aus Jülich im Ahauser Zwischenlager wurde vor kurzem (03.12.24) vom Oberverwaltungsgericht Münster abgelehnt.