
Viele Vredener haben aber Angst, dass sie ab Januar keine schnelle Hilfe mehr bekommen. Denn dann gibt es im Vredener Krankenhaus keinen Notarzt mehr. Notärzte kommen dann aus Ahaus und Stadtlohn nach Vreden. Und über ihre Ängste haben am Abend 200 Vredener auf einer Info-Veranstaltung des Kreises Borken gesprochen. Und da wurde sehr heftig diskutiert. Das letzte Wort ist aber noch nicht gesprochen. Der Kreis Borken will jetzt erstmal ein Gutachten beauftragen, das die Situation analysieren soll. Neben den Notärzten aus Ahaus und Stadtlohn sind auch immer noch die ansässigen Ärzte im Gespräch, die angeboten haben, die Notarztschichten zu übernehmen. Das wollten die Krankenkassen erst nicht zahlen, nach den heftigen Diskussionen zeigen sie sich aber jetzt wieder offen, sagt der Kreis Borken.