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Neuer Prozess zur Explosion in Velen
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Neuer Prozess zur Explosion in Velen

20-Jähriger nach Revision erneut vor Landgericht

Veröffentlicht: Dienstag, 05.11.2019 06:05

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Eigentlich war er bereits verurteilt. Doch ein jetzt 20-Jähriger muss sich erneut vor Gericht verantworten. Der Mann soll vor zwei Jahren im Haus seiner Mutter in Velen Feuer gelegt haben, weil er nicht mit ihr aus Borken dorthin umziehen wollte.

Die Folgen waren heftig: es kam zu einer Explosion, der Dachstuhl brannte aus und mit viel Glück blieben die Anwohner bis auf Rauchgasvergiftungen unverletzt. Im März 2018 fiel das Urteil, dreieinhalb Jahre Jugendgefängnis. Doch dieses Urteil hob der Bundesgerichtshof später in der Revision wieder auf. Dass der Angeklagte wirklich den Tod der Menschen dort billigend in Kauf genommen hat, war für die Richter am BGH nicht ausreichend erwiesen. Jetzt beginnt der Prozess erneut. Die Anklage lautet unter anderem auf versuchten Mord und schwere Brandstiftung in Tateinheit mit fahrlässigem Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion. Ein Urteil nach dem Jugendstrafrecht könnte frühestens Ende November fallen.

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