
Nässe gefährdet Ernte
Normalerweise freuen sich die Landwirte im Kreis über Regen. Doch aktuell ist das anders, denn er verregnet ihnen die Ernte. Die Böden der Felder sind so matschig, dass die Bauern den erntereifen Weizen und Triticale nicht einfahren können.
Veröffentlicht: Mittwoch, 02.08.2023 13:47
Es Drohen Verluste bei den Einnahmen
Die beiden Getreidesorten werden hier im Westmünsterland vor allem als Tierfutter angebaut. Roggen spielt kaum eine Rolle. Steht das Getreide zu lange im Regen, sinkt die Qualität - und wird es nicht rechtzeitig geerntet, müssten die Landwirte später Tierfutter teuer zukaufen, sagte uns ein Sprecher des WLV. Dadurch drohen Einnahme-Verluste.
Es gibt aber auch gute Nachrichten zur Ernte: Vor der Regenperiode konnten die Landwirte die Gerste fast überall im Kreis noch einbringen, mit größtenteils zufriedenstellenden Erträgen, die Grasernte verlaufe zufriedenstellend, Zuckerrübe und Kartoffeln entwickelten sich gut und der Mais freue sich über den Regen.